Traumasensibles Yoga

Traumasensibles Yoga ist ein körperorientierter Ansatz, der auf dem klassischen Hatha Yoga basiert. Die besondere Chance liegt in der Stabilisierung und der Anregung von Selbstwirksamkeit des psycho-vegetativen Systems.

Welchen Beitrag kann traumasensibles Yoga, zur Verarbeitung von traumatischen Erlebnissen, leisten? Die Verbindung des Bewusstseins mit den körpereigenen Ressourcen ermöglicht grundlegende stabilisierende Erfahrungen. Aufbauend auf ein achtsames Üben ist die persönliche Erfahrung und gegebenenfalls Mitteilung von Körpersensationen integrativer Bestandteil der Yogastunden. Die Wechselwirkungen von Bewegung, Atem und Bewusstsein werden erforscht, besprochen und während der Praxis erfahrbar.

Unter der besonderen Berücksichtigung der Auswirkungen von Trauma werden spezielle Atemtechniken (Pranayama), Yoga-Übungen (Asanas) und Yoga Sequenzen vermittelt. Des weiteren werden Stabilisierungs-, Zentrierungs- und Erdungsübungen, die ein hohes Erregungsniveau wieder auf ein gesundes Maß reduzieren können, vorgestellt und erprobt. Die Körperübungen werden unter Berücksichtigung des muskulären und faszialen Körpergedächtnisses ausgewählt und erprobt. Außerdem wird im traumasensiblem Yoga auf die feinstoffliche Ebene eingegangen, so dass die eigenen Energieströme besser wahrgenommen werden können. Hierzu werden insbesondere die folgenden Schritte eingesetzt.

 

  • Asanas (Yoga Positionen)
  • Pranayama (Atemübungen)
  • Pratyahara (Tiefenentspannung)
  • Dharana (Konzentration)
  • Dhyana (Meditation)

Die Aufmerksamkeit liegt auf:

  • Pranayama (Atemübungen)
    • zur Vertiefung des Atems
    • zur Harmonisierung des vegetativen Nervensystems
    • zur Erweiterungder der Herzfrequenzvariabilität
    • zur Förderung der Herzkohärenz
    • zur Steigerung der Selbstkontrolle
  • Asanas (Yoga Positionen)
    • zur Förderung der Spürfähigkeit
    • zur Wahrnehmung der eigenen Grenzen
    • zur Erweiterung der Handlungskompetenz auf körperlicher Ebene
    • zur Erweiterung der eigenen Ressourcen

 

Veranstaltungsort:

GEMEINSCHAFTSPRAXIS
für Allgemeinmedizin,
Homöopathie und TCM
Dr. Kaufmann | Dr. Berger

Buddestr. 71
47809 Krefeld-Oppum
Website: www.kaufmannundberger.de

Kalender: Hier Klicken

Anmerkung: Die Teilnahme an den Kursen für traumasensibles Yoga ist nach vorherigem Besuch von mind. 3 Einzelstunden in traumasensiblem Yoga möglich.

Die Aufmerksamkeit liegt auf:

  • Pranayama (Atemübungen)
    • zur Vertiefung des Atems
    • zur Harmonisierung des vegetativen Nervensystems
    • zur Erweiterungder der Herzfrequenzvariabilität
    • zur Förderung der Herzkohärenz
    • zur Steigerung der Selbstkontrolle
  • Asanas (Yoga Positionen)
    • zur Förderung der Spürfähigkeit
    • zur Wahrnehmung der eigenen Grenzen
    • zur Erweiterung der Handlungskompetenz auf körperlicher Ebene
    • zur Erweiterung der eigenen Ressourcen

 

Veranstaltungsorte:

GEMEINSCHAFTSPRAXIS
für Allgemeinmedizin,
Homöopathie und TCM
Dr. Kaufmann | Dr. Berger

Buddestr. 71
47809 Krefeld-Oppum
Website: www.kaufmannundberger.de

und

inRelax®
Breslauerstr. 28
32339 Espelkamp

Termine: Auf Anfrage

Kosten: 80€ (1 x 60 Minuten)

Anmerkung: Nach der Teilnahme an mind. 3 Einzelstunden in traumasensiblem Yoga ist der Besuch des Yoga Kurses für traumasensibles Yoga möglich.

 

 

Gegenüberstellung von Trauma und Yoga

 

 
Trauma verflacht den Atem Yoga vertieft den Atem
Trauma bindet an die Vergangenheit Yoga bindet in der Gegenwart
Trauma verletzt Grenzen Yoga hilft Grenzen wahrzunehmen
Trauma führt zu Sinnverlust Yoga bietet Sinn und Orientierung
Trauma löst Ohnmachtsgefühle aus Yoga lenkt die Aufmerksamkeit auf die eigenen Ressourcen
Trauma trennt Denken und Fühlen Yoga verbindet Körper und Gefühl
Trauma führt zu Kontrollverlust Yoga gibt Kontrolle. Durch das Wahrnehmen der Wirkung einer Übung und das Stärken der körperlichen Handlungskompetenzen hilft Yoga wieder Kontrolle zu gewinnen
Trauma zerstört den natürlichen Rhythmus und Energiefluss Yoga unterstützt den eigenen Rhythmus, harmonisiert und fördert den Energiefluss
Trauma schränkt die Aktivitäten im Bereich des präfrontalen Kortex ein Yoga und Meditation lässt die grauen Zellen im Bereich des präfrontalen Kortex um 5-10% wachsen
Trauma schädigt die Regulationsfähigkeit des autonomen Nervensystems Yoga verändert die vegetativen Funktionen (Blutdruck, Puls, Atmung), die Hirnfunktionen (elektrische Aktivität und Hirndurchblutung) und immunologische Reaktionen positiv
Trauma löst Einsamkeits- und Verlassenheitsgefühle aus Yoga vermittelt das Gefühl der Verbundenheit (zum Selbst, zur Gemeinschaft, zu Gott)
Trauma schränkt die Herzfrequenz Variabilität ein Yoga erweitert die Herzfrequenz Variabilität
Trauma führt zum Verlust der Spürfähigkeit Yoga führt zum Wiedergewinn der Spürfähigkeit
Trauma (Stress) aktiviert Stresshormone (Cortison, Adrenalin, Noradrenalin) Yoga aktiviert Glückshormone wie Dopamin und körpereigene Opiate, Endocannabinoide

 

Kontakt

8 + 8 =