Meditation ist weit mehr als nur Entspannung. Zahlreiche Studien belegen heute, dass regelmäßige Meditationspraxis tiefgreifende Auswirkungen auf unser Gehirn hat und dessen Strukturen nachhaltig verändern kann. Es ist ein aktiver Prozess der Regeneration und des Wachstums.
Was passiert im Gehirn während du meditierst?
Die neurobiologischen Fakten:
Stressreduktion: Meditation senkt das Stresshormon Cortisol und beruhigt die Amygdala, das Angstzentrum im Gehirn. Die Reaktionsschwelle für Stress steigt.
Konzentration: Durch das Training der Aufmerksamkeit wird der Präfrontale Kortex gestärkt – dein Zentrum für Entscheidungsfindung und Fokus.
Emotionale Balance: Die Aktivität im linken präfrontalen Kortex nimmt zu, was direkt mit positiven Emotionen und allgemeinem Wohlbefinden verknüpft ist.
Strukturwandel: Langzeitmeditierende zeigen eine erhöhte Dichte der grauen Substanz in Bereichen für Lernen, Gedächtnis und Mitgefühl.
Schmerzmanagement: Die Wahrnehmung von Schmerz wird reguliert, indem die Aktivität in schmerzverarbeitenden Arealen abnimmt.
Die Vorteile für deinen Alltag: Du wirst nicht nur stressresistenter und fokussierter, sondern förderst auch aktiv deine Kreativität und Intuition. Zudem ist Meditation eines der effektivsten Mittel für einen tieferen und erholsameren Schlaf.
So beginnst du deine Reise:
Ruhiger Ort: Suche dir einen Platz ohne Störungen.
Bequemer Sitz: Ob Stuhl, Kissen oder Matte – wichtig ist eine aufrechte Wirbelsäule.
Atem-Fokus: Beobachte einfach, wie der Atem ein- und ausströmt.
Gedanken-Beobachtung: Gedanken dürfen auftauchen – nimm sie wahr und lass sie wie Wolken weiterziehen.
Kurze Einheiten: Starte mit 5–10 Minuten. Beständigkeit ist wichtiger als Dauer!
Meditation ist ein Geschenk an dich selbst. Gib deinem Gehirn die Möglichkeit, sich zu regenerieren, zu wachsen und zu erblühen.
Namasté, Dein Thomas inRelax® – Yoga in Krefeld