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Meditation in der Bhagavad Gita

Die Bhagavad Gita zum Thema Meditation.

Kapitel 6

Krishna sagt Arjuna: Um diesen göttlichen Zustand zu erreichen, Arjuna, musst du mit Hilfe des als >Meditation< (Dhyana Yoga) bezeichneten Verfahrens deine völlige Versenkung ins wahre Selbst herbeiführen. Du musst dein Denken und Empfinden, deinen Körper und deine Sinne beherrschen und frei von Besitztümern, Erwartungen, Begehrlichkeiten und Habgier werden. Du musst, zumindest innerlich, allein leben, an einem ruhigen Ort. Diese >Meditation< genannte innere Schulung ist unbedingt erforderlich, weil sie das Mittel zur Erreichung erhabener und notwendiger Ziele ist.

Die Methode der Meditation schließt mit ein, dass man sich einen sauberen Platz sucht, dessen Sitzfläche weder zu hoch noch zu niedrig ist .... Dann bemüht sich der Meditierende, alle Gedanken und Empfindungen zum Schweigen zu bringen. Indem man den Geist so frei räumt, wird er wieder in seinen Urzustand versetzt und lädt damit Gott ein, einzutreten.

Sitze beim Meditieren ganz gerade und aufrecht, halte deinen Körper still, und hindere deine Augen am Herumwandern, indem du auf deine Nasenspitze schaust. Oder schließe die Augen und konzentriere dich auf den Mittelpunkt des spirituellen Bewusstseins zwischen deinen Augenbrauen. Verharre in vollkommener Ruhe, wobei deine Gedanken auf mich, das Göttliche gerichtet sind.

Durch lange Konzentration stellt der Geist des Meditierenden sein Herumschweifen ein. Nach einiger Zeit entwickelt man, was im Wesentlichen ein neues Sinnesvermögen ist, bekannt als Medhanadi, eine Befähigung zu intuitiver Ergründung, dank der selbst komplizierte Lebensfragen keine Probleme darstellen. Der mit seinem Geist ständig auf das Göttliche ausgerichtete Yogi erlangt tiefe heitere Ruhe, den Gipfelpunkt der Selbst-Verwirklichung, und verschmilzt mit mir.

Menschen die zu viel oder zu wenig essen oder die zu viel oder zu wenig schlafen, wird das Meditieren nicht gelingen. Iss nur Nahrung, die nicht den Körper aufreizt oder das Gemüt erregt. Wenn du deine Essens-, Schlaf-, Arbeits- und Spielgewohnheiten ins Gleichgerwicht bringst und regulierst, dann löst Meditation Kummer auf und stillt geistig-seelischen Schmerz.

 

Quelle: Bhagavad Gita "Der Gesang Gottes" Eine zeitgemäße Version für westliche Leser vom Goldmann Verlag.

inRelax, das Yoga & Shiatsu Studio in Espelkamp.
Im Alt-Kreis Minden-Lübbecke zwischen Rahden, Hille, Levern und Lübbecke gelegen.

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Traumasensibles Yoga - Einführungsmodul

Am Wochenende 21.11.2015 - 22.11.2015 habe ich das Einführungsmodul, in traumasensiblem Yoga, beim VEDA Institut für Yoga & Meditation besucht. Im Januar und April 2016 geht es mit den beiden Aufbaumodulen, in dieser Weiterbildung, weiter. Hier ein Eindruck vom Inhalt des Einführungsmodules.

"In diesem Einführungswochenende werden die Teilnehmer mit den tief greifenden Auswirkungen, die ein Trauma im Körper des Betroffenen auslöst, vertraut gemacht. Gleichzeitig werden relevante Wirkweisen des Yoga vorgestellt, die für traumatisierte Menschen stabilisierende und heilsame Antworten bereithalten. Erkenntnisse aus dem Bereich der westlichen und östlichen Psychosomatik sowie der Yogalehre mit dem Kosha-Modell, den Upanishaden und dem 8- stufigen Weg des Patanjali werden in Beziehung zueinander gebracht. Die Relevanz des Körpergedächtnisses für die Gestaltung des Yoga-Unterrichts wird deutlich.
Wenn durch Entspannung alte Wunden aufbrechen, kann dies die Chance für einen tief greifenden Heilungsprozess sein. Solche Trigger-Situationen verlangen achtsame und sensible Begleitung. Ein Bewusstsein über die unterschiedliche Funktionsweise der drei Schichten des Nervensystems, die jeweils einen unterschiedlichen Zugang verlangen, ist dabei sehr hilfreich.
Die Teilnehmer gewinnen Verständnis und mehr Sicherheit im Umgang mit den unterschiedlichen Lebensgeschichten, die in eine Yogastunde mitgebracht werden."

Quelle: www.traumasensiblesyoga.de

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Das meditierende Gehirn

Zum Thema Meditation, ein Auszug aus dem Buch "Das Gehirn in 30 Sekunden", in dem wichtige Erkenntnisse und Thesen, in kurzen Kapiteln, aus der Geschichte der Neurowissenschft erläutert werden.

Das meditierende Gehirn

"Das Konzept der meditation ist zu trainieren, sich so bewusst wie möglich über so wenig wie möglich zu sein. Im Gegensatz zum Gehirntraining werden der Meditation immer häufiger starke Auswirkungen auf das Denken, die Emotionen und das Gehirn bescheinigt. Menschen, die seit längerer Zeit meditieren, haben zum Beispiel eine geschrumfte Amygdala, eine Hirnstruktur, die mit Angst oder Besorgnis verbunden ist, sowie einen vergrößerten präfrontalen Kortex, der mit den höchsten Formen der kognitiven Verarbeitung und Intelligenz assoziiert wird. Diese Menschen sind scheinbar auch irgendwie vor Demenz geschützt, was einen Sinn ergibt, da durch Meditation jene Hirnregienen, die mit komplexem Denken und dem Gedächtnis verknüpft sind, wachsen statt zu schrumpfen. Auch kann durch Meditation die Aktivität im präfrontalen Kortex effizienter genutzt werden, sodass weniger Aktivität benötigt wird, um eine Aufgabe optimal zu erledigen. Im Einklang damit werden durch regelmäßige Meditation das Gedächtnis, die Aufmerksamkeit und die räumliche Verarbeitung verbessert. Auch die Wahrnehmung scheint verändert, da erfahrene Meditierende schwächere Reize erkennen können und weniger anfällig für bestimmte visuelle Illusionen sind. Meditation senkt das Schlafbedürfnis. Wegen der stressreduzierenden Eigenschaften findet Meditation zur Linderung von chronischen Schmerzen, Depressionen, Angst, Schizophrenie und anderen Leiden zunehmend in der klinischen Medizin Anwendung."

3-Sekunden-Überblick

"Bei Gesunden hat Meditation eine starke Wirkung auf das Gehirn; sie beruhigt Emotionen, schärft die Sinne und kann auch bei der Behandlung einer Reihe von psychischen Erkrankungen helfen."

3-Minuten-Perspektive

"Man muß nicht jahrelang intensiv meditieren, bevor sich Verbesserungen einstellen. Eine Studie ergab, dass nur vier Meditationssitzungen ausreichend waren, um die Gedächtniskapazität zu erhöhen. Eine andere zeigte, dass fünf Sitzungen die Leistungsfähigkeit bei einer Konzentrationsaufgabe steigerten, bei der eine Konfliktlösung gefragt war. Zugleich brauchte es auch nur fünf Sitzungen, um bei den Teilnehmern das gefühl von Angst, Wut oder Müdigkeit zu verringern."

 

Quelle: "Das Gehirn in 30 Sekunden" von Anil Seth.

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Menschen meditieren seit Jahrhunderten. Jetzt zeigt eine Studie zum ersten Mal, wie die Übungen den Körper schützen könnten. Offenbar beeinflussen sie grundlegende Vorgänge in den Körperzellen.

Schließen Sie Ihre Augen. Atmen Sie ein. Atmen Sie aus. Einatmen – ausatmen. Wiederholen Sie dabei ,,Ich öffne mich – ich lasse ganz los". Spüren Sie, wie die Luft bis hoch zu Ihrer Nasenwurzel geht, zu dem Punkt zwischen den Augenbrauen. Verbinden Sie die Atmung innerlich nun mit Ohm. Ohm. Fühlen Sie die Entspannung?

Seit Jahrhunderten meditieren Menschen zur Erweiterung ihres Bewusstseins, um zu sich selbst oder zu Gott zu finden. Eine Studie der Calgary University in Kanada des Teams um Linda Carlson liefert nun erste Hinweise darauf, dass Meditation tatsächlich nicht nur zur Entspannung führt, sondern sogar physiologische Auswirkungen hat.

Brustkrebspatienten als Probanden

88 Frauen wurden für die Untersuchung ausgewählt. Alle Frauen hatten Brustkrebs im Stadium I bis III, alle hatten eine Therapie überstanden. Alle waren älter als 18 Jahre. Ein weiterer wichtiger Punkt, der sie für die Teilnahme an der Studie qualifizierte, war, dass sie alle eine beginnende Depression hatten. Solche Frauen, so die Theorie der Wissenschaftler, würden von einer Behandlung mit Meditation oder Yoga am stärksten profitieren.

Die Patientinnen wurden in drei Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe erhielt eine andere Art der psychologischen Betreuung. Blutproben wurden ihnen vor Beginn und am Ende der Studie nach drei Monaten abgenommen, um den Zustand der Zellen zu überprüfen.

Die Grundannahme der Wissenschaftler war, dass emotionale Unterstützung Brustkrebspatientinnen helfen kann, die Konzentration der Stresshormone in ihrem Blut zu senken. "Wir denken, dass die Psyche sehr wichtig für die körperliche Gesundheit ist. Jede emotionale Verfassung bringt eine entsprechende physische Verfassung mit sich. Manchmal ist das schädlich", sagt Linda Carlson, die die Studie leitete.

Stresshormone verkürzen Telomere

Stresshormone wie Cortisol können sich schädlich auf die Zellen des Körpers auswirken. Das liegt daran, dass sie die Länge der sogenannten Telomere verkürzen. Diese Telomere aber schützen die Enden der Chromosomen – und beugen damit dem Verlust, der Zerstörung und der Fehlkombination der Erbgutmoleküle vor, wenn sich die Zellen teilen. Telomere bestehen aus gleichförmigen, sich einige Tausend Male wiederholenden Sequenzen.

Die Länge von Telomeren wird in Kilobasenpaaren angegeben. Ohne sie würden bei jeder Zellteilung Erbinformationen verloren gehen. Haut könnte sich dann beispielsweise nach einer Verletzung nicht richtig regenerieren, denn die Zellen könnten nicht mehr richtig zusammenwachsen. Dieser Effekt ist bekannt: ,,Die Wundheilung verläuft durch Stress langsamer", erklärt Wolfgang Söllner, Chefarzt der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie in Nürnberg.

Bei jeder Teilung verliert die Zelle kleine Stückchen ihrer Telomere. Sind sie irgendwann nur noch vier Kilobasenpaare lang, so kommt es entweder zum Zellstillstand oder zum Zelltod. Telomere sind somit auch entscheidend für die Zellalterung und für das Altern an sich. ,,Es gibt Studien, die belegen, dass Menschen, die lang anhaltendem Stress ausgesetzt sind, verkürzte Telomere haben", sagt Linda Carlson. Bei Brustkrebs konnten Forscher einen Zusammenhang zwischen zu kurzen Telomeren und der Zellveränderung, die dann zu Krebs führt, feststellen. Auch andere Krebsformen können dadurch entstehen.

Achtsamkeitsübungen und Yoga

Bei den Frauen in der Studie zeigten die Blutuntersuchungen vor der Behandlung, dass sie hohe Cortisolkonzentrationen in ihrem Blut hatten. Ein Teil der Frauen nahm einmal die Woche an einer 90-minütigen Sitzung mit Achtsamkeitsübungen, Meditation und leichtem Yoga teil. Eine zweite Gruppe besprach einmal pro Woche in einer 90-minütigen Gruppentherapie ihre Gefühle und bekam Rückhalt und Unterstützung. Frauen der dritten Gruppe sollten eigentlich keine Behandlung bekommen – als Kontrollgruppe. Damit sie darüber nicht zu enttäuscht waren, was das Studienergebnis hätte verfälschen können, wurden sie in einem sechsstündigen Seminar über Stressbewältigungstechniken informiert.

Aus anderen Untersuchungen war bereits bekannt, dass Achtsamkeitsübungen die Psyche von Brustkrebspatientinnen am besten stärken. Gruppentherapien können sich positiv auf die Überlebenschancen bei Krebs auswirken. Ob sich Achtsamkeit und Meditation aber nur auf die Psyche oder auch auf die Zellen im Körper auswirken, wurde vorher noch nie untersucht.

Die Analyse der Blutproben zeigte: Bei den Frauen aus den beiden Gruppen mit den wöchentlichen Sitzungen hatten sich die Telomere nicht verkürzt. In der Kontrollgruppe wurden sie kürzer. Sowohl Meditation als auch die Gruppengespräche hatten bereits nach so kurzer Zeit einen positiven biologischen Effekt.

Entspannung könnte das Immunsystem fördern

,,Trotzdem sollte man die Ergebnisse der Calgary-Studie nicht überbewerten. Es ist nicht klar, ob diese Methoden langfristig wirken", sagt Psychotherapeut Söllner.

Es ist nicht klar, wodurch genau der zellschützende Effekt der Übungen ausgelöst worden ist. Ein paar Theorien gibt es dennoch: Schon lange ist bekannt, dass die Psyche eine heilsame Wirkung auf körperliche Erkrankungen haben kann. Beim Placeboeffekt beispielsweise kann alleine die Hoffnung, die ein Patient in ein Scheinmedikament setzt, seine Genesung beschleunigen. Das Gehirn schüttet Hormone aus, die die Heilung im Körper aktivieren.

Zudem ist auch bekannt, dass Stress das Immunsystem schwächt und dadurch das Risiko für Erkrankungen erhöht. Wer Stress reduziert, verbessert seine Gesundheit. Einen weiteren positiven Effekt könnten die Therapien deshalb haben, weil das soziale Umfeld für die Gesundheit wichtig ist. Soziale Isolation kann Depressionen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigen. ,,Untersuchungen haben gezeigt, dass Meditation das Immunsystem stärkt", sagt Carlson.

Meditation und unterstützende Gruppengespräche könnten nicht nur hier helfen, sondern auch das Leben der Zellen verlängern und so beispielsweise das Krebsrisiko senken. ,,Noch weiß niemand genau, wie sich Meditation, Yoga und ein unterstützendes Umfeld auf die allgemeine Gesundheit auswirken oder ob sie sogar das Leben an sich verlängern", sagt Carlson. Ihre Studie aber liefert zumindest einen Hinweis darauf.

 

Quelle: Die Welt

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Lenkergefäß 20

Das Kronenchakra (Sahasrara Chakra) ist helles Licht, in ihm sind die sieben Farben des Regenbogens im Weiß vereint. Das Kronenchakra liegt am Scheitelpunkt, dem höchsten Punkt des Kopfes. Nach dem Verständnis des Yoga ist es der Sitz der Seele, wo sich die Verbindung zwischen individuellem und kosmischem Bewusstsein vollzieht. Ein Akupressur Punkt für dieses Chakra ist:

Lenkergefäß 20
"Hundertfache Vereinigung"

Lage: Auf dem höchsten Punkt des Kopfes in der Mitte der Verbindungslinie zwischen den beiden Ohrspitzen. Nur sanft halten.

Wirkung: Entspannt, gleicht aus, verstärkt inneres Gewahrsein, vertieft meditative Erfahrung, öffnet für die “Energien des Himmels“.

 

Quelle: Shendo Shiatsu

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