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Die Sinneswahrnehmung Geruch

Die Sinneswahrnehmung Geruch

Dem Muladhara Chakra ist die Sinneswahrnehmung Geruch zugeordnet.

Die Riechlappen in den Nasenlöchern, die die Gerüche aufnehmen, stehen zum einen in direkter Verbindung mit unserem Gehirn, zum anderen enden dort zwei der wichtigsten Nadis. Nadis sind Energiekanäle, die aus yogischer Sicht, die Lebensenergie (Prana) im menschlichen Körper transportieren. Nadi-Ida beginnt im Muladhara Chakra und endet in der Mulde des linken Nasenflügels. Nadi-Pingala beginnt ebenfalls im Muladhara Chakra und endet in der Mulde des rechten Nasenflügels.

Die Betrachtungsweise von Ida und Pingala im yogischen Kontext ist vergleichbar mit der Sicht aus der traditionellen Chinesischen Medizin auf Yin und Yang. Ida ist gleichzusetzen mit Yin und daher unter anderem mit den Eigenschaften kühlend und beruhigend oder auch mit dem Nervensystem Parasympathikus assoziiert. Pingala entspricht Yang und wird unter anderem mit den Eigenschaften erhitzend und anregend und dem Nervensystem Sympathikus assoziiert.

Die Nase, bzw. der Geruchssinn ist also direkt mit dem Muladhara Chakra durch die beiden Nadis Ida und Pingala verbunden.

Ein weiterer Grund für die Zuordnung des Muladhara Chakra zum Geruchssinn ergibt sich ausfolgendem Zusammenhang: Die Basis für das Muladhara Chakra wird in den frühen Jahren des menschlichen Lebens gelegt. Schwangerschaft, Geburt, Baby-Phase und Kleinkind bis zum 5. Lebensjahr, gehören dort zusammen. In der Phase des Baby-Alters hat der Geruchssinn, und besonders der Geruch der Mutter, eine wichtige Bedeutung, da er zu dieser Zeit der dominante Sinn ist. Der Geruch der Mutter wird vom Kind normalerweise mit Geborgenheit, Schutz und Nahrungsaufnahme gleichgesetzt.Die Sinneswahrnehmung Geruch

Viel Spaß beim Lesen, Lernen und Ausprobieren wünscht Thomas Wache.

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Liebe Freunde des Yoga,

ein Auszug aus meinem Buch zum Thema Chakras. Hier geht es um das Element Erde und die Bedeutung in Bezug auf das Muladhara Chakra.

Das Element Erde

Das Muladhara Chakra wird auch Wurzelchakra genannt. Die Erde bietet den Wurzeln die Möglichkeit sich fest zu verankern um z. B. dem Baum den nötigen Halt zu geben.

Da dieses Chakra die Basis für das gesamte System der Chakras ist, sollte es besonders stabil sein.

Meditationen die das Element Erde in den Mittelpunkt stellen sind besonders geeignet in diesem Bereich zu einem Ausgleich zu kommen. Du kannst Dir während deiner Meditation Sätze wie: „Ich stehe zu dem woran ich glaube“, „Ich bin genau dort wo ich sein soll“ oder „Mein Leben ist stark und verwurzelt“ sagen.

Positiv beeinflussen lässt sich das Muladhara Chakra zum Beispiel auch durch Gartenarbeit: In der Erde buddeln und selbst angebautes Wurzelgemüse wie zum Beispiel Karotten, Kartoffeln, Radieschen, Rüben oder Kohlrabi ernten und am besten dann auch selbst zubereiten und essen. Spaziergänge, besonders im Wald, Walken oder Barfuß gehen, sind ebenfalls Möglichkeiten den Kontakt zur Mutter Erde herzustellen und dadurch das Chakra zu stärken.

Viel Spaß beim Lesen, Lernen und Ausprobieren wünscht Thomas Wache.

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