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Meditation

oder – „Mein Einstieg in die tägliche Meditation

Mein Einstieg in das Thema: „tägliche Meditation“ startete Anfang Oktober 2014. Mit dem Entschluss eine Ausbildung zum "Meditationskursleiter" zu machen und der dafür notwendigen Recherche nach einem geeigneten Ausbildungsinstitut, kam dann auch bald die Erkenntnis, das eigentlich alle Ausbildungsanbieter eine 1-Jährige tägliche Meditationspraxis voraussetzen. Das Thema Meditation begleitet mich zwar schon seit einigen Jahren, aber nicht täglich. Eher 1 bis 3 mal die Woche in Form von Pranayama, Yin Yoga oder anderen Yoga Übungen mit denen ich in die Meditation gehe. Die stille Meditation praktizierte ich bis dahin eher selten.

„Kein Problem“

Nun gut, wann ist der richtige Zeitpunkt um regelmäßig zu Meditieren? Am besten morgens.
5:30 – 6:15 Uhr klingt gut. Sollte also kein Problem sein, und wenn doch, dann ist es das frühe Aufstehen aber das werde ich schon schaffen.
Aber siehe da, das Aufstehen ist kein Problem, das stille Sitzen aber schon. Anscheinend gibt es eine Beziehung zwischen der körperlichen Aktivität und der geistigen, die da lautet: „Je ruhiger der Körper umso aktiver der Geist“.

„Also doch nicht so einfach“

Nun saß ich da und sprach mit mir selber: „Warum sitze ich hier eigentlich?“,  „Hoffentlich sieht mich keiner“, „Wieder ins Bett?“, „Egal, eine Woche schaffst du! ………. und nächste Woche?“.

Nun gut, jetzt wusste ich schon mal warum eine 1-Jährige Meditationspraxis als Voraussetzung zur Ausbildung zum „Meditationskursleiter“ von den Ausbildungsanbietern erwartet wird. Diese Konflikte, mit sich selber, sollte man schon ausgetragen haben, bevor man andere Menschen als Kursleiter bei der Meditation begleitet.

Mittlerweile bin ich im „7-ten Monat“ und habe meine Prioritäten etwas verschoben. Die Ziele sind nicht mehr so hoch gesteckt und entsprechend realistischer geworden.  30 min. bei Yoga Vidya im großen Saal mit 100 gleichgesinnten zu sitzen ist etwas ganz anderes, als zu Hause alleine. Die 100 anderen sind einfach da und geben einem Kraft und der Meditation einen starken äußeren Rahmen, der zuhause so nicht vorhanden ist. Die Zeit, 5:30 – 6:15 Uhr ist geblieben. Der Ablauf hat sich aber meiner „meditativen Leistungsfähigkeit“ angepasst. 30 min. Yin Yoga und 15 min. stille Meditation begleiten mich nun von Montag bis Freitag. Am Wochenende gönne ich mir eine Pause, die aber mittlerweile durch das Bedürfnis auch an diesen Tagen zu meditieren, zeitweilig unterbrochen wird.

„Resümee“

Das Resümee. Die tägliche Meditation ist ein großer Gewinn für mich! Der Start in den Tag ist deutlich entspannter und kraftvoller. Das Bedürfnis, manchmal am Wochenende die Praxis beizubehalten, zeigt das Körper und Geist wissen, was für sie gut ist. Für alle, die es mal probieren wollen, hier ein Tipp: „Die Erfahrung des regelmäßigen bedingt das Regelmäßige.“ Will sagen, man kann an unterschiedlichen Stellschrauben drehen, nur nicht an der Regelmäßigkeit. Die sollte erhalten bleiben.

Und dann ist da noch „Yin Yoga“. Eigentlich müsste ich noch einen Bericht darüber schreiben. Die tägliche Praxis in Yin Yoga ist nicht nur die richtige Unterstützung für meine Meditation, sondern hat auch sehr positive Auswirkungen auf meinen Bewegungsspielraum, meine Körperwahrnehmung und dadurch auch auf meine andere, eher Yang orientierte, Yoga Praxis.

Täglich: 30 Minuten Yin Yoga & 15 Minuten Meditation! Om Shanti!

 

inRelax, das Yoga & Shiatsu Studio in Espelkamp. Im Alt-Kreis Minden-Lübbecke zwischen Rahden, Hille, Levern und Lübbecke gelegen.

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