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Bild Meditation

Bild Meditation im inRelax:

Als Meditationsbild dient das Mandala "Blume des Lebens" das im Yogaraum an der Wand hängt. Wir werden das Mandala die ersten 10 min. anschauen um dann die Augen zu schließen.

Das zur Ruhe bringen der wandernden Bewegungen der Augen durch die Fixierung auf einen Punkt, nennt sich "Trataka". Die Umgrenzung des Bildes durch den Kreis hilft den Blick zu konzentrieren und hält vom Auswandern zurück. Die Blickbewegungen werden so zur Sammlung und zur Ruhe geführt; das ist dann Konzentration.

Dabei kommen langsam die Gedanken und Gefühlsbewegungen zur Ruhe. In der schauenden Meditation gibt es weder die Frage "Was bedeutet das?" und daran angeknüpfte gedankliche Überlegungen, noch gibt es Gefühlswerte und Wertungen wie "Das ist schön, das ist nicht schön." usw.

Es geschieht das ruhende Schauen und Erkennen. Zuerst mit geöffneten Augen der Blick nach draußen auf das Bild, dann bei geschlossenen Augen der Blick nach Innen, zum selbst.

inRelax, das Yoga & Shiatsu Studio in Espelkamp.
Im Alt-Kreis Minden-Lübbecke zwischen Rahden, Hille, Levern und Lübbecke gelegen.

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Die Gong Meditation

Lauschen auf den Klang eines Gong-Tones

Der Gong wird jeweils einmal hörbar angeschlagen, danach verklingt er, und es entsteht Stille. Nach einiger Zeit wieder Anschlag des Gonges und wiederum Verklingen und Stille - mehrmals. Der meditierende bleibt ohne eigene Tätigkeit nur beobachtender. Wenn der Klang leiser wird beim Verklingen, dann wird die Aufmerksamkeit allmählich gesteigert, um den Ton noch wahrzunehmen. Die Aufmerksamkeit erreicht ihre größte Intensität, wenn der Ton gerade unhörbar wird. Erkenne, wo sich das Hörbare in das Unhörbare verwandelt! In der absoluten Stille erfährst du dann die größte Bewußtheit.

Quelle: "Der Weg des Yoga - Handbuch für Übende und Lehrende" Herausgegeben vom Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland e. V. (BDY)

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Der Weg des Yoga

Ein Auszug, aus einem Buch das mich derzeit begeistert und welches ich gerne empfehlen möchte. Es handelt sich um "Der Weg des Yoga - Handbuch für Übende und Lehrende". Herausgegeben vom Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland (BDY).

Kapitel 6 "Die Yoga-Meditation"

Gegenständliche Meditation und gegenstandslose Meditation.

Im Yoga werden alle Meditationsinhalte, die durch Name und Gestalt erfaßt werden können, als "gegenständlich" angesehen. Gegenstände sind demzufolge nicht allein materielle Gegenstände, sondern ebenso Namen, Gedanken, Bilder, Vorstellungen, Empfindungen, abstrakte Begriffe usw.. Gegenständliche Meditation zielt auf die Wesensschau, die Schau des Unbegrenzten oder der göttlichen Natur in den begrenzten Dingen und Erfahrungen dieser Erde.

Gegenstandslose Meditation ist die "bildlose Schau", einzig die "Leere" bleibt. Diese Leere ist zugleich die Fülle aller Möglichkeiten, oder sie ist die Unbegrenztheit und absolute Freiheit des Himmels (kaivalya). Gegenständliche und gegenstandslose Meditation sind jedoch keine Gegensätze, sondern beide Formen bilden ein zusammengehörendes Ganzes, indem jede Meditation zuerst das Stadium der gegenständlichen Meditation erreicht und bei weiterer Vertiefung die gegenstandslose Meditation übrig bleibt, wenn die begrenzte Form überschritten wird.

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Ein kleine Geschichte

Ein kleiner Hund hatte vom Tempel der Tausend Spiegel gehört und macht sich auf die Suche nach diesem Ort. Nach langer Wanderschaft kam er schließlich ans Ziel. Der Hund stieg die steilen Treppen zum Tempel hinauf und durchschritt, froh und glücklich endlich angekommen zu sein, den Tempeleingang. Da blickten ihn aus tausend Spiegeln tausend freundliche, glückliche Hunde an und alle wedelten fröhlich mit dem Schwanz. Der Hund war zufrieden und freute sich und verließ den Tempel mit dem Gefühl, dass die Welt voller freundlicher Hunde sei.

Am nächsten Tag kam ein anderer Hund zum Tempel der tausend Spiegel. Er war müde und erschöpft und nun musste er auch noch die steile Treppe hinaufsteigen. Er betrat missmutig den Tempel und da blickten ihn aus tausend Spiegeln tausend missmutige Hunde an. Er knurrte und fletschte die Zähne und so knurrten auch tausend Hunde ihn an und fletschten die Zähne. Der Hund verließ den Tempel der tausend Speigel in dem Gefühl, dass die Welt voller missmutiger Hunde sei.

Quelle: Patanjalis 10 Gebote der Lebensfreude, Birgit Feliz Carrasco

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Patanjali's Yoga Sutra

"Je behutsamer ein Mensch handelt, desto mehr werden andere Menschen in seiner Gegenwart liebevolle Gefühle empfinden."

Patanjalai, Yoga Sutra 2.35

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