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Die Bhagavad Gita

Die Bhagavad Gita (Der Gesang Gottes)

Eine zeitgemäße Version für westliche Leser.

Die Bhagavad Gita gilt als das grundlegende mystisch-spirituelle Werk der Inder. Entstanden vor Tausenden von Jahren, diskutiert und kommentiert es grundlegende Seinsfragen wie Liebe, Freundschaft, Tod, Sinn und Ziel des Lebens und den Zyklus der Wiederbegurt.

ISBN: 978-3-442-21607-9

Vom Goldmann Verlag.

inRelax, das Yoga & Shiatsu Studio in Espelkamp.
Im Alt-Kreis Minden-Lübbecke zwischen Rahden, Hille, Levern und Lübbecke gelegen.

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Die Zwerchfellatmung

Hier der Link zu einem lesenswerten Interview des Yogalehrer und Yoga-Trauma-Therapeuten Joachim Pfahl in der "Yoga aktuell". Das Thema ist das Zwerchfell und die Zwerchfellatmung. Das Zwerchfell ist der wichtigste Atemmuskel und ein Schlüssel zu ausreichender Sauerstoffaufnahme und mehr Wohlbefinden.

Interview Joachim Pfahl

Bis dahin ...... stay inRelax.

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YOGAWORLD

Die Yoga World Stuttgart ist die Mitmachmesse für Yoga & Ayurveda. Zahlreiche Aussteller präsentieren auf der Stuttgarter Yoga World Messe ihre Produkte und Dienstleistungen rund um das Thema Yoga. Das Angebot umfasst dabei Yoga, Top-Yogis, Yoga-Schulen, Yoga-Lehrer, Yoga-Hilfsmittel, Yoga-Literatur, Mode, Ayurveda, Ayurveda-Kosmetik, Ayurveda-Massage, Ayurveda-Kuren, ayurvedische Küche, Reisen, Ernährung, alternative Heilmethoden, Thai Yoga Massagen, Stressmanagement, Naturmode, Entspannungsmusik und nachhaltige Lebensweise. Ein attraktives Rahmenprogramm mit Workshops rundet das Angebot der Yoga Messe Stuttgart ab.

Termin: 21.04.2017 - 23.04.2017

Veranstaltungsort: 70629 Stuttgart, Messepiazza 1

Website: https://www.messen.de/de/16803/stuttgart/yoga-world-stuttgart/info

 

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Mit Yoga im Moment sein

Bestimmte Situationen, ein Geruch oder ein Klang können ein Trauma triggern. Der traumatisierte Mensch wird von seiner Erinnerung überwältigt und befindet sich wieder mitten in der schmerzhaften Vergangenheit. Es ist der Körper, der nach einer schweren seelischen Verwundung in der Vergangenheit verhaftet bleiben kann.Der Neurobiologe Prof. Joachim Bauer bringt in seinem Buch «Das Gedächtnis des Körpers» viele Beispiele, wie körperliche oder seelische Gewalterfahrungen subkortikal abgespeichert werden.

Als traumatisch können Situationen bezeichnet werden, in denen wir uns als völlig überfordert und hilflos erleben. Das Angstzentrum des Organismus (Amygdala) schlägt Alarm und löst unser physisches «Notfallprogramm» aus – Fight-or-Flight (kämpfen oder flüchten). Können wir aber weder entkommen noch kämpfen, bleibt nur die Erstarrung bzw. der Totstellreflex (freeze). Diese lähmende Taubheit wird für traumatisierte Menschen von einem Notfallprogramm zum Lebensgefühl. Dieses drückt sich vor allem dadurch aus, dass sie sich nicht spüren.

Viele Traumaforscher wie Peter Levine, Onno van der Hart, Bessel van der Kolk, Ellert Niejenhuis betonen daher die Notwendigkeit einer ganzheitlichen Traumatherapie, die Körper, Seele und Geist gleichermassen anspricht. Oder wie Regina Weiser mit ihrer langjährigen Erfahrung als Psychotherapeutin formuliert: «Reden alleine reicht nicht!» Ken Wilber geht in die gleiche Richtung, wenn er sagt: «Einige von uns haben ihren Verstand verloren, aber
die meisten von uns haben ihren Körper verloren.»

Anker in der Gegenwart
Dank Yoga können traumatisierte Menschen lernen, ihren Körper und Atem als Anker in der Gegenwart zu benutzen. Indem die traumatisierte Person sich beispielsweise über den Atem ganz bewusst zu zentrieren lernt, kann sie den sicheren Boden unter den Füssen im Hier und Jetzt wahrnehmen. Sie bekommt dadurch den Schlüssel der Wahlfreiheit in die Hand, um aus dem emotionalen Karussell auszusteigen und ihr Leben erfüllend zu gestalten. Denn wie Bessel van der Kolk die Langzeitfolgen von Traumen zusammenfasst: «Ein Trauma ist die Krankheit, nicht präsent sein zu können.»

Menschen reifen nicht trotz widriger Umstände, sondern mit und durch diese. Diesen Reifeprozess nennt man auch Resilienz (Widerstandskraft) oder in Bezug auf Trauma «posttraumatisches Wachstum». Angela Dunemann, die über 25 Jahre in einem Albert-Schweitzer- Kinderdorf mit traumatisierten Kindern arbeitet, hat die Erfahrung gemacht, dass Resilienz nicht einfach etwas ist, was man hat oder nicht hat, sondern etwas, das man lernen kann. So kommen Menschen oft in Krisensituationen zum Yoga und finden hier etliche Komponenten, die ihre Resilienz stärken. Oder wie Albert Camus es ausdrückt: «Mitten im Winter habe ich erfahren, dass es in mir einen unbesiegbaren Sommer gibt.»


In der yogatherapeutischen Arbeit mit traumatisierten Menschen wird die Essenz von Yoga aufs Neue deutlich. Es ist dieser Bewusstseinszustand der Gegenwärtigkeit, der es uns erlaubt, in Distanz zu unseren Gefühlen und Gedanken zu treten. Traumasensibles Yoga knüpft also direkt an die über
2000 Jahre alte Tradition von Yoga an, welche Patanjali in seinen Sutras beschreibt. Es sind keine besonderen Asanas, die Yoga traumasensibel erscheinen lassen, sondern die Art und Weise der Ausführung. Es ist die Achtsamkeit mit der Asanas, Atem- und Entspannungsübungen ausgeübt werden, welche die Wellen des Geistes zur Ruhe kommen lassen (Yoga citta vritti nirodhah).


Achtsamkeit in Bewegung
Traumasensibles Yoga ist Achtsamkeit in Bewegung. Joachim Pfahl, der bei der britischen Armee mit Kriegsrückkehrern arbeitet, bezeichnet die Selbstwahrnehmung als das mächtigste Werkzeug von Yoga schlechthin. Für traumatisierte Menschen geht es im Yoga darum zu erfahren, dass sie selbst dazu in der Lage sind zu spüren, was ihnen gut tut und wo ihre individuellen Grenzen sind.

Doch nicht immer erschließt sich die heilsame Kraft von Yoga sofort. Der Besuch von akrobatischen Yogaklassen, die auf Leistung, Wettkampf und Vergleich ausgerichtet sind, können für Menschen mit Trauma-Erfahrung zu einem eher frustrierenden Erlebnis werden. Das Gefühl der Betroffenen wird verstärkt, nicht in Ordnung zu sein und nicht mithalten zu können. Die Anregung, noch «tiefer» in eine Haltung zu gehen, verleitet vielleicht dazu, erneut die eigenen Grenzen zu überschreiten.

Traumatische Erfahrungen haben ein tiefes Gefühl von Unsicherheit ausgelöst, dass jederzeit wieder aufbrechen kann. Es ist, als würde man sich auf dünnem Eis bewegen. Alle, die selbst betroffen oder im näheren Kontakt mit traumatisierten Menschen stehen, kennen diese Ungewissheit, ob es hält. Der erfahrene Psychotherapeut Dietmar Mitzinger betont, wie wichtig in diesem Zusammenhang eine vertrauensvolle Beziehung und eine sichere Umgebung sind. Wie wichtig es ist, als Yogalehrer und/oder Therapeut, ein Verständnis für die Auswirkungen von Trauma zu haben, ebenso. Dann kann eine heilsame Erfahrung entstehen, in der Betroffene auch in schwierigen Augenblicken (z.B. wenn sie etwas triggert) lernen, anders als bisher mit sich umzugehen.

Quelle: Mit Yoga im Moment sein von Nadia Bischof & Angela Dunemann / Yoga - Das Magazin

inRelax, bietet individuelles Einzel-Coaching in unterschiedlichen Yogastilen im Kreis Minden-Lübbecke.

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Patanjali's Yoga Sutras (Kapitel 1)

1. Kapitel (Theorie des Geistes)

  1. Nun wird Yoga erklärt.
  2. Yoga ist das Zur-Ruhe-Bringen der Gedanken im Geist.
  3. Dann ruht der Wahrnehmende (Sehende) in seinem wahren Wesen.
  4. In allen anderen Zuständen identifiziert sich der Wahrnehmende mit seinen Gedanken.
  5. Es gibt fünf Arten von Gedankenwellen. Einige davon sind schmerzhaft, andere nicht.
  6. Die fünf Arten von Gedankenwellen sind korrektes Wissen, Irrtum, Einbildung, Schlaf und Erinnerung.
  7. Direkte Wahrnehmung, Schlußfolgerung und Aussagen anderer führen zu rechtem Wissen.
  8. Irrtum ist getäuschtes Wissen und paßt nicht zur Natur der Sache.
  9. Einbildung entsteht aus einer Wortfolge ohne Bezug zur Wirklichkeit.
  10. Die Gedankenwelle ohne konkreten Geistesinhalt wird Schlaf genannt.
  11. Erinnerung ist das Behalten vergangener Erfahrungen.
  12. Übung und Nichtanhaften führen zur Ruhe des Geistes
  13. Übung ist stämdige Bemühung um diese.
  14. Die Übung bekommt ein festes Fundament, wenn sie lange Zeit ohne Unterbrechung und mit aufrichtiger Hingabe ausgeführt wird.
  15. Nichtanhaften ist der Bewußtseinszustand, in dem das Verlangen nach sichtbaren und unsichtbaren Objekten aufgehört hat.
  16. Der höchste Zustand des Nichtanhaftens entsteht durch Erkenntnis des Selbst und ist frei von Gier nach den Eigenschaften der Natur.
  17. Samprajnata Samadhi (Samadhi mit Erkenntnis) wird von Denken, Überlegen, Freude und reinem Ich-Gefühl begleitet.
  18. Asamprajnata Samadhi entsteht, wenn durch Übung alle geistigen Inhalte zur Ruhe gebracht wurden und nur unmanifestierte Eindrücke verbleiben.
  19. Asamprajnata Samadhi kommt von Geburt an zu denen, die früher Körperlosigkeit oder Verschmelzung mit Prakriti erlangt haben.
  20. Für andere kommt Asamprajnata Samadhi durch Glauben, Energie, Erinnerung und klares Bewußtsein.
  21. Den intensiv Strebenden ist Samadhi nahe
  22. Das Streben nach Befreiung kann mäßig, mittelmäßig oder intensiv sein.
  23. Erfolg (Befreiung) kommt auch durch Hingabe an Gott.
  24. Isvara ist ein besonderes Bewußtseinszentrum frei von Leid, Karma und Wünschen.
  25. In Ihm ist der Same der Höchsten Allwissenheit.
  26. Er ist der ursprüngliche Lehrer, unbegrenzt durch Zeit.
  27. Das Ihn offenbarende Wort ist OM.
  28. Ständige Wiederholung von OM mit Gefühl und Bewußtsein seiner Bedeutung führt zu Isvara bzw. Samadhi.
  29. Die Wiederholung von OM verhilft zu erleuchteter Innenschau und zum Verschwinden aller Hindernisse.
  30. Die Hindernisse für die Verwirklichung sind Krankheit, geistige Trägheit, Zweifel, Gleichgültigkeit, Faulheit, Verlangen nach Vergnügen, Täuschung, die Unfähigkeit zur Konzentration und Ruhelosigkeit des Geistes durch Ablenkung.
  31. Schmerz, Depression, Nervosität und unregelmäßige Atmung sind die Symtome eines zerstreuten Geistes.
  32. Zur Beseitigung dieser Hindernisse sollte man einen Aspekt der Wahrheit üben.
  33. Der Geist wird durch die Entwicklung von Freundlichkeit, Mitgefühl, Heiterkeit und Gleichmut gegenüber Vergnügen, Schmerz, Laster und Tugend klar.
  34. Dies wird auch durch das Ausstoßen und das Zurückhalten des Atems erreicht.
  35. Wenn die höheren Sinne aktiv werden, kommt Festigkeit des Geistes.
  36. Oder durch Vergegenwärtigung des leuchtenden Lichts jenseits allen Leidens.
  37. Oder durch Konzentration auf jemanden, dessen Geist den Bereich von Gier und Verhaftung transzendiert hat.
  38. Oder durch Meditation über Wissen aus Traum oder Tiefschlaf.
  39. Oder durch eine Meditationsart, die einem angenehm ist.
  40. Die Meisterschaft eines Yogi erstreckt sich vom kleinsten Atom bis zur höchsten Unendlichkeit.
  41. Sind die Gedanken zur Ruhe gekommen, wird der Geist transparent wie ein Kristall, der die Farbe des davorstehenden Objektes annimmt; verschmelzen der Wahrnehmende, das Wahrgenommene und die Wahrnehmung, so ist das die Versenkung.
  42. Die Versenkung, in der Worte, Bedeutung, Wissen und Vorstellung miteinander vermischt sind, wird Savitarka genannt.
  43. Im Nirvitarka-Zustand ist der Geist frei von Subjektivität, gereinigt von früheren Eindrücken und reflektiert so wahres Wissen.
  44. Durch dies ist auch Savichara, Nirvichara und das, was noch subtiler ist, erklärt.
  45. Der Zustand des Samadhi, der sich mit subtilen Objekten beschäftigt, erstreckt sich bis zum unmanifestirten Zustand.
  46. Alle diese sind jedoch nur Samadhi mit Samen.
  47. Durch das Erfahren und Verfeinern von Nirvichara Samadhi kommt innere Erleuchtung.
  48. Das Wissen, das in diesem Zustand erlangt wird, ist wahres Wissen.
  49. Wissen aus Zeugnis und Folgerung ist dem Wissen aus höheren Zuständen des Bewußtseins nicht gleich; denn es ist auf ein bestimmtes Objekt gerichtet.
  50. Die daraus entstandenen Eindrücke (Samskara) ersetzen alle anderen.
  51. Wird auch dieses zur Ruhe gebracht und so alles zur Ruhe gebracht, tritt man in den samenlosen Zustand des Samadhi.

 

Quelle: "Die Yogaweisheit des Patanjali für Menschen von heute"

ISBN: 978-3-928632-81-2 Via Nova Verlag


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